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Kompetenzbereiche

von Simon FauserZuletzt verändert: 29.05.2008 13:55

Das ESB-RI bearbeitet vorrangig interdisziplinäre Forschungsfelder mit anwendungsorientierter Perspektive. Dabei richtet das ESB-RI seine Arbeit vor allem an der Rolle von klein- und mittelständischen Unternehmen (KMUs) aus. Denn KMUs kommt eine besondere Funktion bei der Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft zu.

Das ESB-RI konzentriert seine Tätigkeit auf folgende drei Kompetenzbereiche:

Kompetenzbereiche1





Innerhalb der Kompetenzbereiche werden derzeit vornehmlich die Themen "Mikroökonomische Innovationsforschung", "Makroökonomische Innovationsforschung" und "Knowledge Economy" untersucht.

 

Mikroökonomische Innovationsforschung

Im Bereich "Mikroökonomische Innovationsforschung" befassen wir uns mit folgenden Schwerpunkten:

  • Gründerpersönlichkeit: Merkmale des Gründers/Unternehmers und der Zusammensetzung von Gründerteams sowie ethische Aspekte des Unternehmertums
  • Wissenschaft und Technologie: Innovationsbeobachtung über Recherchen/Beobachter ("Technology Watch") sowie Innovationsaudit und Road Maps
  • Kunde und Markt:  Marktanalysen und Prognosen bei innovativen Produkten sowie Marketingstrategie und Marketingcontrolling
  • Management und Organisation: Innovationsstrategie, strategische Allianzen und Kooperationen sowie Organisationsformen und Benchmarkingansätzen
  • Mitarbeiter: Förderung des kreativen Potenzials von Mitarbeitern, Untersuchungen zur Innovationskultur sowie interkulturelle und ethische Aspekte von Innovationen
  • Innovationsprozess: Entwicklungs- und Konstruktionssystematik (QFD, FMEA), Implementierungs- systematik (Shainin), Management von Innovationsprojekten, Product Life Cycle Management, E-Business (E-Learning, CRM, SCM), neue Wege der Innovationsverwertung und Kosten- und Finanzierungs- betrachtungen (insbes. Target Costing)

 

Makroökonomische Innovationsforschung

Im Bereich "Makroökonomische Innovationsforschung" befassen wir uns mit folgenden Themen:

  • Vergleich der Innovationsfähigkeit von Regionen
  • "Technology Foresight"
  • Strategien für Wachstum und Nachhaltigkeit
  • Forschungs- und Entwicklungs- Politik und der Rolle von internationalen Unternehmen im Rahmen der Globalisierung.

 

Knowledge Economy

Im Bereich "Knowledge Economy" befassen wir uns mit verschiedensten mikro- und makroökonomischen Zusammenhängen der Wirtschaft, etwa auf der Management-Ebene oder der Technologie-Politik. Unter "Knowledge Economy" verstehen wir ein interdisziplinäres Forschungsgebiet mit vielfältigem Anwendungsbezug. Es berührt kurz- mittel- und langfrsitige Aspekte der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung. Hauptsächlich jedoch:

  • Zugang zu Wissen
  • Generierung neuen Wissens, z.B. durch F&E (Forschung und Entwicklung)
  • Strukturelle Voraussetzungen der Wissensproduktion, z.B. ein effektives Bildungswesen

Dabei werden lokale, regionale, nationale und globale Zusammenhänge untersucht (z.B. im Rahmen der Umsetzung des sog. Lissabon-Prozesses).

Derzeitige Projekte im Untersuchungsbereich der Knowledge-Economy sind:

  • Unterschung der Wettbewerbsfähigkeit von Regionen in hoch entwickelten Wissensgesellschaften in Hinblick auf Arbeitskräfteangebot und- nachfrage (in Zusammenarbeit mit der Università Cattolica del Sacro Cuore, Mailand/Piacenza)
  • Fragen des Outsourcing von F&E in "low-cost" Regionen (in Zusammenarbeit mit Roland Berger Strategy Consultants)
  • Prozesse der Wertbestimmung von hoch-innovativem Wissen: Wissen als öffentliches Gut vs. Intellectual Property Rights (EU Projekt)

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